Dichtheitsprüfung

Erkennen von Schäden

Die Erkennung von Leckstellen durch Kanal-TV-Untersuchungen hat ihre Grenzen. Die Dichtheit von Kanälen ist jedoch von größter Bedeutung, da undichte Schadstellen immer zu Ex- und Infiltrationen führen. Die Dichtheitsprüfung ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Kanalinspektion und Kanalsanierung.

Um die Funktionsfähigkeit von Grundstücksentwässerungsanlagen zu gewährleisten, müssen die Rohre, an denen z.B. Waschbecken, WC-Schüsseln, Bodenabläufe und Rinnen angeschlossen sind, regelmäßig auf Dichtheit geprüft und gegebenenfalls saniert werden.

So wird eine Dichtheitsprüfung durchgeführt

Bei der Dichtheitsprüfung, welche wir meist in München und Umgebung durchführen, werden die Rohrleitungen am Anfang und am Ende mit Prüfdichtkissen verschlossen und mit Luft- oder Wasserdruck beaufschlagt. Ein Druckprüfgerät misst und analysiert alle Veränderungen. Es kann das gesamte Leitungsnetz auf einmal geprüft werden, so dass bei dichten Anlagen ein einmaliger Durchgang ausreicht. Alternativ können einzelne Abschnitte untersucht werden, was genaue Aussagen über undichte Stellen ermöglicht. Geprüft werden Grundleitungen, Hausanschlüsse und Schächte auf Risse oder andere Schadstellen im Material (wie z.B. Grundwassereinbruch, Wurzeleinwuchs, etc.). Die Dichtheitsprüfung ist für alle neuen Grundleitungen und Anschlusskanäle, die Abwasser ableiten, gesetzlich vorgeschrieben.

Auch bestehende Hausanschlüsse müssen bei Änderungen an der Grundstücksentwässerungsanlage überprüft werden.

Dichtheitsprüfung

TV-Untersuchung

Kanalsanierung

Schachtsanierung

Inliner/Kurzliner

Haben Sie auch eine Aufforderung zur Kanalsanierung von Ihrer Stadt erhalten?

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Häufige Fragen zur Dichtheitsprüfung

Für neue Grundleitungen und Anschlusskanäle ja, sie müssen vor der Inbetriebnahme geprüft werden. Für bestehende Leitungen regelt es die Entwässerungssatzung Ihrer Gemeinde: In München ist der erste Nachweis 30 Jahre nach dem Bau fällig, beim Würmtal-Zweckverband bis 31.12.2030, und der AmperVerband fordert ihn per Bescheid an.
In München alle 20 Jahre nach dem ersten Nachweis, beim Würmtal-Zweckverband alle 25 Jahre, in Wasserschutzgebieten kürzer. Außerdem wird nach jeder Sanierung und nach Umbauten an der Grundstücksentwässerung erneut geprüft.
Die Leitung wird am Anfang und am Ende mit Prüfdichtkissen verschlossen und mit Wasser oder Luft unter Druck gesetzt. Ein Druckprüfgerät zeichnet auf, ob der Druck hält, und daraus entsteht das Prüfprotokoll nach DIN 1986-30. Bei Prüfungen auf Anforderung der Stadt oder eines Zweckverbands ist ein Beauftragter des Verbands dabei.
Der Preis hängt an der Länge der Leitungen, der Zahl der Schächte und daran, ob vorher eine Kamerabefahrung nötig ist.
Das hängt von der Länge der Leitungen, der Zahl der Schächte und davon ab, wie gut sie erreichbar sind. Für den Termin kommt die Anmeldung beim Verband dazu, beim AmperVerband zum Beispiel drei Tage vorher. Die Anmeldung übernimmt Kanalsanierung Liedgens.
Dann wird sie saniert, meist von innen mit Kurzliner, Inliner oder Sprühliner, und danach erneut geprüft. Erst die bestandene Prüfung gilt als Dichtheitsnachweis.

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